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Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden

NCT_Web_Link-Kachel.jpg Dresden ist seit 2015 neben Heidelberg der zweite Standort des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT). Gemeinsamer Anspruch beider Standorte ist es, das NCT zu einem internationalen Spitzenzentrum der patientennahen Krebsforschung und Krebstherapie zu entwickeln.

Das NCT Dresden ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden, der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR).

Krebsforschung am NCT Dresden

Am NCT Dresden arbeiten Wissenschaftler und Ärzte Hand in Hand. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, neue Forschungsergebnisse zum Wohl von Patienten weiterzuentwickeln, in klinischen Studien zu überprüfen und möglichst schnell in die Routinebehandlung zu überführen.

Das NCT Dresden setzt Forschungsschwerpunkte in den Bereichen hochpräzise Strahlentherapie, neue Operationstechniken, modernste Krebsmedikamente, biologische Bildgebungsmethoden und molekulare Tumordiagnostik. Im Rahmen des NCT-Aufbaus werden diese Bereiche in Dresden erweitert und gestärkt.
Hierzu zählt auch die Besetzung neuer Professuren. Die Informatikerin Stefanie Speidel ist seit April Professorin für „Translationale Chirurgische Onkologie“. Sie forscht an intelligenten Assistenzsystemen für den Operationssaal, die den Chirurgen sicher und ohne Umwege zum Tumor führen. Die Professuren für  „Translationale Medizinische Onkologie“ und „Translationale Bildgebung in der Onkologie“ werden in Kürze mit führenden Wissenschaftlern und Ärzten besetzt, zwei weitere Professuren werden folgen.

Zahlreiche NCT Mitglieder forschen unter dem Dach des NCT in verschiedensten onkologischen Bereichen. #Link Mitglieder#

Neubau für das NCT Dresden

NCT-Gebaeude.jpg Bis Anfang 2019 entsteht ein Neubau für das NCT Dresden auf dem Gelände des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden. Das Gebäude soll Forschern eine weltweit einmalige Verbindung von innovativen OP-Methoden, Bildgebung und Strahlentherapie bieten. Außerdem werden Einrichtungen für Patientenstudien zu innovativen Ansätzen in der Medizinischen Onkologie, der Molekularen Tumordiagnostik und eine Reihe spezialisierter Forschungslabore geschaffen.

Finanzierung

Nach der Aufbauphase erhält der Standort Dresden ab 2019 eine jährliche Förderung von 15 Millionen Euro, die im Verhältnis 90:10 durch den Bund und den Freistaat Sachsen finanziert wird. Für die Errichtung des neuen NCT-Gebäudes stellt der Freistaat Sachsen darüber hinaus 22 Millionen Euro bereit.

Weitere Informationen

www.nct-dresden.de