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Zertifizierung

Ein wesentliches Kennzeichen Merkmal interdisziplinärer medizinischer Zentren wie des Universitäts KrebsCentrums(UCC) Dresden (UCC) ist die große Zahl von Schnittstellen zu internen und externen Partnern. Um Übergänge und Arbeitsabläufe zwischen den verschiedenen Berufsgruppen und Fachdisziplinen optimal zu gestalten und abzustimmen, hat sich das UCC für ein Qualitätsmanagementsystem nach der DIN EN ISO 9001 entschieden.

Dieses Qualitätsmanagementsystem wird als Führungsinstrument verstanden, um die klar definierten lang- und kurzfristigen Ziele zu erreichen. In einem Managementhandbuch sind sämtliche Arbeitsabläufe und Verantwortlichkeiten systematisch und transparent beschrieben. Es ist die verbindliche Arbeitsgrundlage für alle Mitarbeiter und regelt die Zusammenarbeit mit den beteiligten Einrichtungen. Bereits 2004 erhielt das UCC die Erstzertifizierung und konnte sich bei den folgenden Rezertifizierungen ebenfalls erfolgreich zeigen.

Die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements geschieht kontinuierlich auf der Basis der strukturierten Erfassung, Analyse und Bewertung definierter Indikatoren. Interne Audits sind ein Prüfmittel für die Einhaltung aller Grundsätze, die zur Erfüllung der Qualitätsrichtlinien notwendig sind.

Einmal jährlich wird mit den beteiligten Einrichtungen des UCC ein vertikales Audit durchgeführt. Dieses verfolgt das Ziel, festgelegte Abläufe zu überprüfen, Verbesserungspotentiale zu identifizieren sowie eventuelle Fragen und Probleme zu klären. Auch die Ergebnisse der Tumorboards werden evaluiert. Anhand jährlich stattfindender horizontaler Audits wird die inhaltliche und zeitliche Umsetzung der Tumorboardempfehlungen kontrolliert überprüft und ausgewertet.