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Probanden gesucht

Geruchssinn bei Magersucht

Liebe Interessierte,

Anorexia Nervosa (Magersucht) ist eine schwerwiegende psychische Erkrankung, die entsprechend des Alters, Geschlecht und Körpergröße durch ein signifikant niedrigeres Gewicht und häufig damit einhergehende gravierende körperliche Folgeschäden gekennzeichnet ist. In der Regel manifestiert sich die Magersucht im Alter zwischen 15 und 20 Jahren und wird diagnostisch u.a. bestimmt durch eine restriktive Nahrungsaufnahme, einer ausgeprägten Angst vor Gewichtszunahme und einer gestörten Wahrnehmung der eigenen Körperform. 

Obwohl bekannt ist, dass der Geruchssinn eine wichtige Rolle bei der Regulation der Nahrungsaufnahme spielt, wurde dessen Rolle bei der Pathobiologie der Magersucht bisher nur peripher untersucht. Bekannt ist bereits, dass die Geruchswahrnehmung bei Patientinnen mit Essstörungen beeinträchtigt ist. Wir möchten nun in unserer Studie untersuchen, ob der Grad der Beeinträchtigung im Riechvermögen auch eine Aussage über den möglichen Therapieerfolg bei Patientinnen mit Anorexia Nervosa zulässt, d.h. ob Patientinnen mit einem besseren Geruchsvermögen auch einen besseren Therapieverlauf aufweisen.

In einem zweiten Schritt wollen wir außerdem untersuchen, ob sich das Berührungsempfinden von Patientinnen mit Magersucht von dem gesunder Probandinnen unterscheidet.

Wer kann teilnehmen?

Für den Vergleich der Geruchsleistung zwischen Patientinnen mit AN und Nicht-Betroffenen suchen wir gesunde Frauen im Alter zwischen 18 und 60 Jahren. Die Probandinnen dürfen keine Riechstörung oder chronische Nasennebenhöhlenentzündunge aufweisen. Außerdem darf in der Vergangenheit keine psychische Erkrankung diagnostiziert worden sein.

Für die Testung der Berührungssensitivität dürfen die Probanden keine Tätowierungen an den Unterarmen oder eine starke Vernarbung dieser aufweisen.

Was wird gemacht?

Im Rahmen der Studie finden zwei Termine in unserer Klinik statt, die etwa 8-12 Wochen auseinander liegen. An beiden Terminen werden Sie einen Geruchstest durchlaufen, mit der wir Ihre Riechfähigkeit bestimmen (s.g. Sniffin‘ Sticks-Test). Zusätzlich findet an beiden Terminen ggf. ein Test zur Berührungswahrnehmung am Unterarm statt. Außerdem füllen Sie zu beiden Testungen Fragebögen aus, welche ca. 10 Minuten dauern.

Unser Dankeschön an Sie

Sie erhalten als Dankeschön für Ihre Studienteilnahme nach dem zweiten Termin eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 20 EUR ausgezahlt.

Kontaktaufnahme

Wenn Sie Interesse haben, uns bei unserer Studie zu unterstützen, kontaktieren Sie uns bitte unter Angabe Ihrer Telefonnummer per E-Mail unter:

(Studienleiterin) oder  (studentische Mitarbeiterin). 

Eine ausführliche Probandeninformation finden Sie hier.

DREAM

Liebe zukünftige Mütter und Väter,
kaum ein anderes Ereignis bewegt Frauen und Männer gleichermaßen stark: die bevorstehende Geburt eines Kindes weckt Träume und Hoffnungen, aber auch Sorgen und Ängste. Unendlich viele Fragen tauchen auf: 

  • Werde ich alles schaffen?
  • Wie wirkt sich die Geburt auf unsere Partnerschaft aus?
  • Wann soll ich wieder arbeiten gehen? 
  • Kann ich Kind und Beruf überhaupt vereinbaren  –  und wenn ja, wie?

Diese Fragen sind es auch, die uns im Rahmen der Forschung interessieren. Bisher wissen wir tatsächlich noch relativ wenig darüber, wie genau Paare und Familien diese besondere Lebenssituation gestalten und wie sie sich auf die Gesundheit der Eltern und des Kindes auswirkt.

Ziel der DResdner Studie zu Elternschaft, Arbeit und Mentaler Gesundheit (DREAM) ist es daher, die Beziehung zwischen Schwangerschaft, Elternschaft, Beruf und Gesundheit der gesamten Familie zu betrachten und mögliche Zusammenhänge zu ermitteln. Wir wollen herausfinden, wie Sie Ihren Alltag bewältigen, welche Rolle Familie und Beruf einnehmen und wie sich all dies gesundheitlich auf Sie und Ihre Familie auswirkt. 

Ablauf der Studie
Über einen Zeitraum von zwei Jahren finden vier Fragebogenerhebungen statt  –  einmal während der Schwangerschaft und dreimal nach der Geburt. Einige Teilnehmende werden noch einmal gesondert für weitere Befragungen (Haarproben und/oder Interviews) kontaktiert. Hierfür wird aber erneut um Einwilligung gebeten.

Unser Dankeschön an Sie
Mit einer Teilnahme an unserer Studie nehmen Sie gleichzeitig an unserer Gutscheinverlosung teil. Außerdem warten zu den einzelnen Erhebungszeitpunkten kleine Geschenke auf Sie.

Wie können Sie teilnehmen?
Wenn wir Ihr Interesse an unserer Studie wecken konnten, nehmen Sie telefonisch oder per E-Mail Kontakt zu uns auf, um weitere Informationen und Studienmaterialien zu erhalten.

 oder 0351 – 458 18939 (Di bis Fr 9-14 Uhr)

Wir würden uns sehr freuen, Sie bald bei unserer Studie begrüßen zu dürfen!

Herzliche Grüße
Ihre Dr. Susan Garthus-Niegel, Studienleiterin

Selbstwert und Essstörungen

Die Auseinandersetzung mit Selbstwert und Identität ist eine wichtige Entwicklungsaufgabe eines jeden Menschen.

Bei psychisch kranken Patientinnen ist der Selbstwert im Vergleich zu gesunden Frauen oft verändert und beeinflusst Krankheit und Therapieerfolg.

Neben der expliziten Selbstwertmessung mittels Fragebögen, kann mittels spezieller PC-gestützter Testverfahren auch der implizite, nicht bewusste und somit nicht verbalisierbare Selbstwert gemessen werden. Die Anwendung dieser sogenannten „Impliziten Assoziationstests“ (IAT) ermöglicht den Vergleich zwischen explizitem (bewusstem) und implizitem (vor- oder unbewusstem) Selbstwert. Nach aktueller Studienlage liegen speziell für essgestörte Patientinnen bis zum jetzigen Zeitpunkt wenige Studien vor, sodass weitere Forschung auf diesem Gebiet zur Optimierung der Behandlungsoptionen für diese schwer kranken Patientinnen dringend benötigt wird.

Daher ist es für uns sehr hilfreich, wenn Sie über Frau Johanna Bruhn Kontakt zu uns aufnehmen.
Im Voraus vielen Dank für Ihre Unterstützung!




Einladung Familienstudie

Liebe Eltern,

wir führen am Uniklinikum Dresden eine große Familienstudie durch, in welcher der Einfluss von genetischen und hormonellen Komponenten auf die Wahrnehmung von Körpergerüchen erforscht werden soll. Für diese Studie suchen wir aktuell Mütter bzw. Eltern mit ihren Kindern im Alter von 0-18 Jahren, und würden uns sehr freuen, Sie gewinnen zu können. Die Testungen finden ab Januar 2017 statt.

Wie läuft die Studie ab?
Die Untersuchung wird in zwei Sitzungen durchgeführt.
In Sitzung 1 bitten wir Sie (Mutter oder Mutter und Vater) gemeinsam mit Ihrem Kind /Ihren Kindern zu erscheinen.
Während der Sitzung führen wir eine Riechprüfung durch und es wird eine Speichelprobe von Ihnen und Ihrem Kind/Ihren Kindern für die Testung der genetischen Komponenten abgenommen. Zusätzlich werden Sie gebeten, einige Fragebögen auszufüllen. Diese Sitzung dauert max. eine Stunde und findet in der Psychosomatischen Ambulanz des Uniklinikums Dresden, Blasewitzer Str. 43, 1. OG, statt. Dann werden Sie gebeten, Ihrem Kind für eine Nacht ein T-Shirt oder Body anzuziehen, welche Sie von uns gestellt bekommen.
In Sitzung 2 bewerten Sie schließlich den Körpergeruch Ihres Kindes/Ihrer Kinder, sowie fremde Körpergerüche. Diese Sitzung findet ebenfalls am Uniklinikum statt und dauert noch einmal ca. eine Stunde.

Was haben Sie von Ihrer Teilnahme?
Mit Ihrer Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Erforschung biologischer Mechanismen der Eltern-Kind Bindung. Für Ihren Einsatz bekommen Sie eine Rückmeldung über Ihren Riechstatus, sowie eine Aufwandsentschädigung und einen kleinen Gutschein für Ihr Kind ausgehändigt.

Was passiert mit Ihren Daten?
Für die genetische Auswertung werden nur die studienrelevanten Teile des Genoms bestimmt (6 Allele), Ihre Speichelproben werden direkt nach der Bestimmung vernichtet. All Ihre Daten sind nur den beteiligten Forschern zugänglich und werden anonymisiert ausgewertet, so dass kein Rückschluss auf Ihre Person oder Ihr Kind möglich ist.

Wie können Sie teilnehmen?
Wenn wir Ihr Interesse an der Studie geweckt haben, schreiben Sie bitte eine Mail mit einer Telefonnummer an folgende Kontaktadresse, damit wir Sie bzgl. der Terminabsprache kontaktieren können:

 

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Ilona Croy
Laura Schäfer, M. Sc.